Nigerian Wood

Der nigerianische Sänger und Gitarrist Keziah Jones hat sein Doppel-Album "Nigerian Wood" genannt. Bei dem Aussehen des Musikers musste (!!!) ich bei diesem Titel sofort an etwas Unanständiges denken. Naja, das Bild entsteht bekanntermaßen im Auge des Betrachters. Aber hören wir erst einmal zu.

Die Platten enthalten einige Schätze. "My Kinda Girl" ist ein geiler Song. "Lagos vs New York" basiert auf einer netten Idee und ist auch ein netter Song, der mittlerweile sogar im Radio gespielt wird. Andere Lieder plätschern so vor sich hin - was ich nicht einmal negativ verstanden möchte - beispielsweise "Long Distance Love". Bei allen Songs stelle ich mir die Frage - könnte man drauf tanzen? Immerhin ist es Blufunk - also eine Musik, die durch ihr percussives Gitarrenspiel angereichert mit Drums, Bass und Piano einen treibenden Funkstil produzieren soll/will. Tanzen kann man leider nicht. Ich verstehe eh nicht warum soviel unausgearbeitetes Material veröffentlicht wird und man dafür sogar zwei CDs in die gut gemachte Hülle packt.

Aber noch einmal zu einem Titel der CD: "1973 (Jokers Reparations)" ist ein guter Song mit einem irre knappen, aber treffenden Text.

Die Demos auf der zweiten CD hätte ich nicht vermisst. Weniger hätte vielleicht mehr sein können. Ach, was soll es, einem talentierten Künstlern verzeiht man auch manch überflüssigen Song.

Pssst! Keziah Jones sieht auf den Fotos des Booklets saugeil aus. Das muss fürs Erste reichen.

Hansen am 29.12.08 14:48

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