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Eingängiger Schwede

Bisher hatte ich noch nie etwas von Kristofer Aström gehört; auch seinen Namen kannte ich nicht. In diesem Blog hier kann man doch immer wieder Überraschungen erleben...

Seine CD „Rainaway Town“ könnte ebenso aus England oder von einem amerikanischen Singer-Songwriter stammen. Man hört also nichts „typisch Schwedisches“. Solider anglophiler Gitarren-Rock, Folksongs und gefühlvolle Balladen kennzeichnen diese Scheibe.
Die Texte handeln von den Höhen und -mehr noch- von den Tiefen der Liebe und des Lebens und immer wieder auch von den meist kaum hilfreichen Auswirkungen von König Alkohol in diesem Zusammenhang. Das kennt man überall; nicht nur in England, den USA oder Schweden...
Erstaunlich ist, wie schnell man Aströms Songs im Ohr hat. Schon beim ersten Hören setzen sie sich im Gehörgang fest. Einige Melodien sind sehr gelungen. Typische Folkrock-Songs, wie es sie beinahe schon immer gab; zumindest seit den 70er Jahren.
Der Auftakt der CD „Conjure Me“ kommt sehr gut daher, da kann man gleich mitsummen. Besser aber als die schnelleren Stücke gefallen mir Aströms Balladen und die ruhigen stets etwas schwermütigen Songs. Hier lassen sich auch die wenigeren Instrumente, meist eine akustische und/oder eine E-Gitarre, Bass, Schlagzeug und Aströms Gesang, besser von einander unterscheiden. Die Tempo-Stücke sind mir manchmal irgendwie zu voll gepackt mit diversen Gitarren und  dazu noch ein paar Keyboards; darunter leidet etwas die Soundqualität.
 Meine Favoriten und Tipps zum Reinhören: „Fallen“ (Nr. 6) und „I got me drinking again“ (Nr. 11)

Stan verlinken 7.4.08 23:10, kommentieren

Im April 2008...

…hören wir verstärkt die neue CD von

           Van Morrison "Keep It Simple"

und schreiben dann unsere Eindrücke hier nieder...

Stan verlinken 7.4.08 23:13, kommentieren

Kristofer

Auf Kristofer Aström bin ich durch die trickige Werbestrategie eines bekannten Internetverkäufers aufmerksam geworden. Auf einem kleinen und kurzen Werbe-Video singt Kristofer den Song "Just a little insane" allein zur Gitarre von seinem neuen Album "RainawayTown". Ich war angefixt und zum Klick für den SOFORT-Kauf bereit.

http://www.amazon.de/Rainaway-Town-Kristofer-Astr%C3%B6m/dp/B000R57U0G

Das Cover der CD ist sehenswert - das Titelbild zeigt eine wild verschachtelte Festung oder Stadt (wie eine Collage) in der Schlucht einer düsteren Berglandschaft. Auf der Rückseite der CD ist diese Festung zerstört - vielleicht von irren Fluten weggespült. Diese Bilder haben mich sofort an eine Songzeile der legendären Neville Brothers erinnert. "All cities of concrete and glass are going to sand" - aber das ist ein anderes Thema.

Kristofer Aström ist kein "Lila-Laune-Bär" - seine Lieder handeln von Liebe, Trauer und Einsamkeit und vom Saufen. Irgendwie pubertär-altmodisch (falls Sie verstehen was ich meine). Er ist ein toller Singer-Songwriter mit viel Gefühl für die kleine Form.

Ich finde die CD klasse - endlich mal wieder ein Album, das man von vorne bis hinten mit Spannung hören kann. "Conjure Me" "All In" "Just a little insane" sind meine Hits der CD.

 

How could I be free

If you don't conjure me

I keep drinking myself to sleep

Rescue me

 

Hansen verlinken 8.4.08 20:50, kommentieren

alter - nee neuer Schwede

Kristofer Astrom - nie gehört, so dachte ich bei der Bemusterung für das Album des Monats April sofort. Eine Eingabe bei Amazon belehrte mich aber gleich darüber, daß er sowohl unter seinem Namen als auch mit anderen schon einige CD´s veröffentlicht hat.

Beim starten der Musik geht es direkt stark los, rhythmische Akkustikgitarre im Vordergrund und eine rockige Nummer, das treibt gut nach vorne. Conjure me, die erste Nr. auf der CD ist echt klasse. Das liegt auch an der guten Stimme von Herrn Aström.

Doch es geht deutlich schwächer weiter. Das 2. Stück (The Dark) bleibt überhaupt nicht hängen. Das 3. Stück ist dann eine erste Ballade (All  Inn), die kommt aber  auch nicht wirklich gut bei mir an.

Das 4. Stück (Just a Little Insame) ist dann doch wieder aus ganz anderem Holz. Die akustische Gitarre treibt wieder mächtig an, das Schlagzeug schiebt gut mit, eine wirklich starke Rocknummer. Das nächste Stück finde ich auch gut gelungen, es geht ziemlich straight nach vorne, guter Rock. Auch hier finde ich Kristofer Aströms Stimme wieder richtig klasse.

Dann wieder eine Ballade, und wieder finde ich die eher schwach. Dann verkleckert es sich wieder so ein wenig, und ich werde erst beim 9. Stück (Blacked Out) wieder hellhörig, einer schön instrumentierten Nummer.

Ein Blick ins Booklet erklärt uns, daß Kristofer Aström neben der Akkustikgitarre auch E- Gitarre, Orgel und Percussion eingespielt hat. Die E- Gitarre kommt auch in den rockigen Stücken sehr schön von der Seite.

Die Stücke 10 bis 12 bleiben dann wieder überhaupt nicht haften bei mir.

Deshalb fällt meine Beurteilung des Albums Rainaway Town auch eher zwiespältig aus. Auf der einen Seite einige starke rockige Nummern, die mir durchweg gut gefallen und gut nach vorne gehen. Besonders sein Spiel auf der Akkustikgitarre ist klasse und gut in den Vordergrund gemischt.

Das sind aber nur 4 Stücke. Auf der CD sind insgesamt 12 Stücke und somit 8 Tracks die eher schwach sind - keine gute Quote!

 Und so wie die Stadt auf der Rückseite des Covers am Ende weggespült ist,.....

2 Kommentare eNDe verlinken 11.4.08 20:03, kommentieren